9. Bilstein Marathon 2019

„Flach ist anders“ – das ist seit Jahren das Motto des Bilstein-Marathons. Denn entgegen der Ausrichtung der „normalen“ Stadt-Marathons, die mit so wenigen Höhenmetern wie möglich auskommen wollen, gibt es hier Steigung satt. Auf jeder der angebotenen Strecken müssen reichliche Höhenmeter überwunden werden und trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – ist der Lauf beliebt über die Region hinaus.

Mit insgesamt 19 Startern stelle die Skiabteilung eine der stärksten Teilnehmer-Gruppen.

Bereits früh um 7:30 Uhr starteten Conni Reiss und Klaus-Peter Tröbs zum Wander-Marathon. 42 km bergan und bergab standen vor ihnen und sie schafften ihr Pensum in tollen 7:10:42 h bzw. 7:10:46 h.

Bild 1: Klaus-Peter und Conni kurz vor dem Start

Eine Stunde später war Walter Holzapfel an der Reihe, seinen Ultra-Lauf zu bewältigen. 57 km und 1.500 Höhenmeter – mehr geht nicht. Gemeinsam mit 87 weiteren Ultras ging es über Stock und Stein und nach 6:09:26 h konnte er seine Frau Katja glücklich im Ziel in die Arme schließen.

Das Gros der Heiligenröder war am der 21 km langen Halbmarathon-Strecke am Start.

Bild 2: Gruppenbild mit Fan

Von Kleinalmerode aus ging es zunächst „gemütlich“ bergan zum Sportplatz, aber von dort bis hoch zum Umschwang, das war schon heftig. Oben angekommen gab es die erste psychologische Unterstützung vom Fanclub Teil1. Weiter ging es wellig voran bis schließlich der Schlussanstieg mit der bissigen Schotterrampe kurz vor dem Bilstein-Turm dran war. Dort hatte sich aber bereits Fanclub Teil 2 stationiert und feuerte die Läufer an, um diesen letzten Anstieg auch zu schaffen. Endlich oben angekommen! Nun volle Konzentration auf den Trail über Steine und Wurzeln bergab zum Hauptweg. Dort hatte man dann „nur noch“ 7 km vor sich, stetig abwärts, aber mit brennenden Beinen ist das kein Vergnügen. Aber irgendwann kommt die Schlusskurve und man wird mit Musik, Lautsprecher-Ansage und Anfeuerungsrufen von zahlreichen Zuschauern ins Ziel getragen.

Bild 3: Sabine und Jürgen im Anstieg zum Umschwang

In zeitlicher Reihenfolge kamen unsere Aktiven wie folgt ins Ziel:

Andrej Knaub (1:44:14 h), Wolfgang Schier (1:45:01 h), Heiko Noll (1:49:17 h); Olaf Katzer (1:54:07 h), Sascha Fink (1:54:33 h), Wolfgang Eger (2:03:28 h), Susanne Dieterich (2:04:48 h), Hartmut Althans (2:07:22 h), Jürgen Dieterich (2:13:28 h), Sabine Schier (2:24:35 h), Vera Karnitzschky (2:27:17 h), Katja Holzapfel (2:33:00 h), Jürgen Palt (2:47:03 h), Willi Malkomes (2:59:23 h), Ute Pormetter (3:11:27 h) und Horst Hilmes (3:19:36 h).

Jürgen Dieterich