Skating - ein paar Tipps
Quellen: eigene Erfahrungen, Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) für den DSV - RTK, Bergzeit GmbH.
AusrüstungAnfang
Skigewöhnung
Erste Skatingschritte
Gute Figur machen
Anfängerfehler
Ohne und mit Stöcken
Richtige Arm und Stocktechnik
Stocksetzen
Schieben
Stocklösen
Ende Beinabdruck
Ausgangsposition
Kurvenfahrt und Bremsen
Schritttechnik
1. Ausrüstung
Skating—Skilänge : ca. Körpergröße
Skating-Stocklänge : bis zum Kinn

Einstellung der Schlaufe des Stockes.
2. Anfang
Stell dich auf der Loipe auf deine Ski und verlagere dein Gewicht von einem Bein auf das andere, bis du dich sicher fühlst.
3. Skigewöhnung
Ohne Stöcke! Stellt euch im Kreis auf und werft euch einen Ball zu. Ihr werdet sehen ihr gewöhnt euch schnell an die Ski an den Füßen.
Ca. 5 Minuten.
Ohne Stöcke! Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?
Ein Spiel zuerst einer gegen alle. Der muss andere berühren und die helfen dann in der nächsten Runde den Rest zu fangen. Bis alle gefangen sind.
Aber Vorsicht!
Ihr werdet sehen, ihr gewöhnt euch schnell an die Ski an den Füßen.
Ca. 5 Minuten.
4. Erste Skatingschritte
Ohne Stöcke!
Stellt beide Ski in ein V auf den Schnee. Das Gewicht auf ein Bein verlagern und dann mit der Innenkante des Schuhs/Skis auf das andere Bein abstoßen! Zunächst fängst du im Stand an und wirst merken, dass du kaum mehr zu halten bist. Sobald du mit dem zweiten Bein ins Gleiten kommst, befindest du dich bereits im Skating. Am Ende der Gleitphase von der Innenkante des zweiten Schuhs/Skis wieder auf das erste Bein zurückstoßen.
Ca. 5 Minuten.
Für eine richtige Körperhaltung gehst du etwas in die Knie, der Oberkörper bleibt ruhig. Am besten gleitest du anfangs ohne Stöcke dahin.
Die erste Technik, die du in puncto Stockeinsatz erlernen solltest, ist der Doppelstockeinsatz (2:1-Technik). Dabei werden beide Stöcke im richtigen Rhythmus gleichzeitig mit dem Fuß immer parallel zum Führungsski in den Schnee gesetzt.

6. Anfängerfehler
Körperposition: Wer das Gewicht falsch verlagert, landet schnell einmal auf der Nase oder auf dem Hintern. Aber davon nicht entmutigen lassen und lieber lernen, wie du das Gewicht nicht über die Zehenspitzen, sondern die Ferse nach vorne verlagerst, um mit dem Gewicht zentral über den Ski zu bleiben.
Gleitphasen: Schnelle und hektische Bewegungen bringen nicht den gewünschten Effekt. Achte stattdessen auf möglichst lange Gleitphasen, um höhere Geschwindigkeiten bei geringerem Kraftaufwand zu erzielen.
Verhaltensgrundsätze verletzten: Loipen sind kein rechtsfreier Raum, bei dem das Gesetz des Stärkeren regiert. Stattdessen gelten die Verhaltensregeln für Skifahrer und Snowboarder des FIS auch auf Langlaufloipen.
Für eine richtige Körperhaltung gehst du etwas in die Knie, der Oberkörper bleibt ruhig. Am besten gleitest du anfangs ohne Stöcke dahin.
Die erste Technik, die du in puncto Stockeinsatz erlernen solltest, ist der Doppelstockeinsatz (2:1-Technik). Dabei werden beide Stöcke im richtigen Rhythmus gleichzeitig mit dem Fuß immer parallel zum Führungsski in den Schnee gesetzt.

8. Richtige Arm und Stocktechnik
Beim weiteren Herantasten, setzt Du nun auch die Stöcke ein. Die Handschlaufen an den Griffen stellst Du so eng ein, dass der Griff bequem und möglichst kraftfrei in Deiner Hand liegt. Die Handschlaufen sollten gerade so eng eingestellt sein, dass die Skatingstöcke beim Abstoßen nach hinten – wenn Deine Hände geöffnet und du die Griffe loslässt – nicht verloren gehen. Erst beim Vorschwingen der Arme fasst Du den Griff wieder.
Beim Einstechen solltest Du Deine Arme parallel, schulterbreit und körpernah positionieren.
Stocksetzen




Schieben




Stocklösen




Ende Beinabdruck




Ausgangsposition




9. Kurvenfahrt und Bremsen
Kurvenfahrt
Die Kurve umfährst Du mit mehreren kurzen, schnell aufeinanderfolgenden Schritten. Die Stöcke verwendest Du dabei nicht.

Alternativ kannst Du auch in die klassische Spur wechseln, um Dich wie auf Schienen um die Kurve führen zu lassen. Als Anfänger nimmst Du die ersten Kurven am besten mit einer niedrigen Geschwindigkeit und erhöhst diese mit zunehmender Erfahrung langsam.
Bremsen
Teilweise ist ein Abschwingen wie bei Alpinski möglich. Die gängigste Technik für das Bremsen beim Langlaufen ist jedoch der klassische Pflug.
Fazit: So lernst Du Skating
Wie so oft gilt auch beim Skaten: üben, üben, üben! Je mehr Training – sprich je mehr Skating-Meter – Du absolvierst, umso mehr Gefühl und Sicherheit bekommst Du.
Nützlich kann es sein, wenn Du Dir die verschiedenen Skating-Techniken immer wieder ins Gedächtnis rufst und diese im passenden Gelände gezielt übst. Auch kann es hilfreich sein, wenn Du Dir selbst nach bereits absolviertem Langlaufkurs zu einem späteren Zeitpunkt nochmal für zwei oder drei Stunden einen privaten Skilehrer gönnst, um am Feinschliff Deiner Skating-Technik zu arbeiten.
10. Schritttechnik
Skating 2-1

DSV Skilanglauf Inside: Fehlerkorrektur Skating 2-1 am Anstieg (Bergschritt)
Sjur Roethe, Skating 2-1 (Bergschritt)
Skating 2-1 mit aktivem Armschwung (Pendelschritt)
DSV Skilanglauf Inside: Fehlerkorrektur Skating 2-1 mit aktivem Armschwung (Pendelschritt)
Skating 1-1


DSV Skilanglauf Inside: Fehlerkorrektur Skating 1-1
Skating 2-1 am Berg gesprungen
